7 Wege, wie Sie Ihrem Kind mit nonverbalem Autismus helfen können, sprechen zu lernen.

In diesem Artikel: Die sieben Wege, um Kindern mit nonverbalem Autismus Kommunikation beizubringen: 1. Spiel und soziale Interaktion fördern 2. Ihr Kind nachahmen 3. Fokus auf nonverbale Kommunikation 4. „Raum lassen“...

Helfen Sie Ihrem nonverbalen Kind mit Autismus, sprechen zu lernen.

In diesem Artikel

  • Die sieben Wege, Kindern mit nicht-verbalem Autismus das Kommunizieren beizubringen
    • 1. Ermutigen Sie zum Spiel und zur sozialen Interaktion
    • 2. Imitieren Sie Ihr Kind
    • 3. Konzentrieren Sie sich auf nonverbale Kommunikation
    • 4. Lassen Sie Ihrem Kind „Raum“ zum Sprechen
    • 5. Vereinfachen Sie Ihre Sprache
    • 6. Folgen Sie den Interessen Ihres Kindes
    • 7. Erwägen Sie Hilfsmittel und visuelle Unterstützung
  • Sprechen Sie mit Ihrem Logopäden

Vielen Eltern wird gesagt, dass ihr Kind, wenn es bis zum Alter von 4 oder 5 Jahren keine Kommunikation nutzt, niemals sprechen wird. Eine Studie, die imJournal fürPädiatrie erschien, untersucht 500 Fälle und entlarvt diesen Mythos.

Als Elternteil kann ich mir nicht vorstellen, mein Kind nicht verstehen oder mit ihm kommunizieren zu können. Ich fühle mit jedem mit, bei dem diese Diagnose gestellt wurde und der das Gefühl hat, dass es keine Hoffnung gibt.

Hier sind sieben Möglichkeiten, wie SiedurchausIhrem Kind helfen können. Ich habe mich inspirieren lassen vonAutism Speakseiner Website, die sich ausschließlich der Bereitstellung von Informationen und Ressourcen für Eltern widmet, die ein Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) haben.

Bevor Sie diese Tipps lesen, möchte ich Sie daran erinnern, dass alle Menschen mitAutismus-Spektrum-Störungsehr unterschiedlich und einzigartig sind. Bestimmte Fähigkeiten, die bei einem Menschen schwächer ausgeprägt sind, können für einen anderen eine Stärke sein.

Auch wenn jeder lernen kann zu kommunizieren, geschieht dies nicht immer über die gesprochene Sprache.NonverbaleMenschen können ein erfülltes Leben führen und mithilfe unterstützender Technologie einen Beitrag zur Gesellschaft leisten.

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Die sieben Wege, Kindern mit nonverbalem Autismus das Kommunizieren beizubringen

1.Fördern Sie Spiel und soziale Interaktion

Studien haben gezeigt, dass Kinder beim Spracherwerb erfolgreicher sind, wenn dies überspielerische Aktivitäten geschieht.Wenn Sie sich auf kooperative und interaktive Spiele einlassen, bietet dies spielerische Möglichkeiten für Ihr Kind, zu kommunizieren. Damit dies gelingt, probieren Sie verschiedene Spiele aus.

Das können Dinge seindie ihr schon zu Hause habt! Ihr könnt auch Dinge tun, bei denen ihr euch abwechselt, wie zum BeispielLieder singen, Kinderreime aufsagen oder einfach nur sanft toben. Achtet darauf, egal was ihr macht, dass ihrauf dem Bodenauf Augenhöhe mit dem Kind seid! So kann euer Kind euch leichter hören und sehen, was das Mitmachen noch schöner macht!

2.Ahmen Sie Ihr Kind nach

Wenn Sie die Laute und das Spiel Ihres Kindes nachmachen, fördern Sie damit mehr Lautäußerungen und ein aktiveres Miteinander in verschiedenen Umgebungen.

Kinder lieben es, uns nachzumachen! Das gibt ihnen eine tolle Möglichkeit, mitzumachen und zu sehen, was Mama und Papa so machen. Das geht ganz einfach: Baut dein Kind zum Beispiel eine Burg aus Legos, machst du dasselbe. Schiebt es ein Auto herum und sagt dabei „brumm brumm“, machst du auch dasselbe!

3.Konzentrieren Sie sich auf die nonverbale Kommunikation

Oftmals sind es die subtilen, nonverbalen Kommunikationen, die übersehen werden. Blickkontakt und Gesten sind die ersten Schritte eines Kindes auf dem Weg zur Kommunikation und sind diegrundlegenden Bausteine der Sprache. Eine Möglichkeit, an diesen Bereichen zu arbeiten, ist, alles, was Sie tun, zu übertreiben.

Wenn Sie Ihrem Kind zum Beispiel beibringen möchten, mit „Ja“ oder „Nein“ zu nicken, achten Sie darauf, dass Sie die Bewegung gleichzeitig mit Ihrer mündlichen Kommunikation ausführen. Studien haben gezeigt, dass das Koppeln einer Bewegung mit einem Wort die Erinnerung und die Verallgemeinerung fördert! Wenn Ihr Kind oder Baby eine Geste macht, reagieren Sie unbedingt darauf! Dadurch lernen sie, dass auf ihre Handlungen eine Reaktion folgt – das ist enorm wichtig für die sozial-pragmatische Sprache.

4.Lass deinem Kind Raum zum Sprechen

Ich kenne das nur zu gut – unser Alltag ist oft voll und es ist ganz normal, die Kommunikation manchmal beschleunigen zu wollen. Wenn Ihr Kind nicht sofort antwortet, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und atmen Sie durch. Geben Sie ihm die Chance, nachzudenken, eine Antwort zu formulieren und tatsächlich mitzuteilen, was es denkt.

Das ist auch wichtig für Ihr Kind mit nonverbalem Autismus. Lassen Sie ihm Zeit, Handlungen abzuschließen. Es müssen keine 5 Minuten Wartezeit sein, sondern einfach15-20 Sekunden Wartezeitermöglicht einem Kind, die Kraft der Sprache zu spüren.

5.Macht eure Sprache einfacher

Wir neigen dazu, viele Worte und Anweisungen in einen Satz zu packen. Das kann für die Verarbeitungs- und Sprachzentren im Gehirn eines kleinen Kindes überfordernd sein. Indem wir unsere Anweisungen und unsere Kommunikation vereinfachen, kann ein Kind leichter nachvollziehen, was Sie sagen. Das schafft auch mehr Gelegenheiten für Ihr Kind, das Gesagte nachzuahmen oder zu wiederholen. Sprechen Sie in kurzen Phrasen, wenn Sie Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel „Hände waschen“, „Zähne putzen“. Sobald Ihr Kind von sich aus regelmäßig Phrasen verwendet, können Siezu kleinen Sätzen aufbauen.

6.Gehen Sie auf die Interessen Ihres Kindes ein

Das passt gut zu Tipp Nummer 5. Anstatt die Konzentration Ihres Kindes zu unterbrechen, begleiten Sie sein Tun mit Worten. Sprechen Sie darüber, was Ihr Kind gerade macht. Zum Beispiel, wenn Ihr Kind Legos auf den Boden kippt, sagen Sie dazu: „Lego kippen“. Wenn es sich die Zähne putzt, können Sie sagen: „Zähne putzen“.

7.Denken Sie an Hilfsmittel und visuelle Unterstützung

Hilfstechnologien und visuelle Unterstützung können mehr, als nur die Sprache ersetzen. Sie können ihre Entwicklung sogar voranbringen. Dafür braucht es nicht unbedingt High-Tech-Materialien. Es kann schon ein einfaches Blatt Papier mit drei oder vier Bildern darauf sein. Ihr Kind kann dann einfach auf das zeigen, was es sich wünscht.

Wenn Ihr Kind gut mit technischen Geräten umgehen kann, die meistens elektronisch sind, kann Ihr Sprachtherapeut/Ihre Sprachtherapeutin Sie gut beraten. Mehr Informationen und Anleitungen zum Einsatz von visuellen Hilfen finden Sie hier:Autism Speaks ATN/AIR-P Toolkit für visuelle Hilfen.

Sprich mit deiner Logopädin oder deinem Logopäden.

Bevor Sie sich für bestimmte Hilfsmittel für Ihr Kind mit nonverbalem Autismus entscheiden, sprechen Sie unbedingt mit der Logopädin oder dem Logopäden Ihres Kindes. Manche dieser Hilfsmittel sind sogenannte „Low-Tech“-Lösungen (wie zum Beispiel Bildtafeln), andere wiederum erfordern eine Vielzahl von Fähigkeiten, um sie nutzen zu können (wie etwa ein Dynavox).

Das Gerät hängt auch davon ab, wie gut Ihr Kind seine Arme und Hände benutzen kann und ob es mehrschrittigen Anweisungen folgen kann. Ihr Therapeut/Ihre Therapeutin kann Sie hierbei gut beraten. Seien Sie auch offen und ehrlich zu Ihrem Therapeuten/Ihrer Therapeutin. Sagen Sie ihm/ihr, wenn etwas nicht funktioniert oder wenn Ihr Kind verwirrt wirkt. Das wird ihm/ihr helfen, die Therapie optimal auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abzustimmen!

Sie können auch unsereSpeech Blubs-Appfür zusätzliche, sprachfördernde Übungen mit Ihrem kleinen Liebling ausprobieren. VieleKinder mit Autismushaben bereits viel Freude beim Sprechtraining mit der App entdeckt. Vergessen Sie nicht: Eine frühzeitige Förderung ist für nonverbale Kinder mit Autismus am besten.

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